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Corona: Motivation im Homeoffice

Motivation im Homeoffice

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff und so gestaltet sich unser Arbeitsalltag seit mittlerweile acht Wochen etwas anders. Der Kontakt zu Kunden und Kollegen beschränkt sich auf Minimum. Wo sich ein Treffen nicht vermeiden lässt, wird ein Sicherheitsabstand gehalten. Dabei rückt immer mehr die Frage in den Raum: Wie können wir im Homeoffice produktiv und entspannt arbeiten?

Wir haben gemerkt, dass es genau auf fünf Dinge ankommt, um die Motivation aufrecht zu erhalten: einfache und reibungslose Technik, den virtuellen Anschluss an dein Team, vernünftige Arbeitsabläufe und Atmosphäre, Belohnungen und die richtige Trennung zwischen Beruf- und Privatleben.

1. Funktionierende Technik

Die Technik ist unabdingbar: Man braucht einen Computer/Laptop, eine stabile Internet-Verbindung und Kollaborations-Werkzeuge, um Daten von Kunden, Termine und Projekte verwalten zu können — und das alles aus der Ferne. Auch alle entsprechenden Zugriffsberechtigungen und Passwörter müssen jeder Zeit und überall abrufbar sein.

Unser großer Vorteil als IT-Agentur? Wir haben von Anfang an auf Anwendungen, die von überall aus erreichbar sind, gesetzt. Einige unserer eingesetzten Werkzeuge sind auch hier auf unserer Website zu finden, aber um ein paar zu nennen:

    • Nextcloud (Cloud-System)
    • Jitsi (Video-Konferenzen)
    • OpenProject (Projektmanagement)
    • GitLab (Versionsverwaltung)
    • Mattermost (Chat-Dienst)

Telefonkonferenzen verleiten, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu machen, meinen Experten. Deshalb ist hier Vorsicht geboten, denn genau das erzeugt auf Dauer Stress. Nutze lieber Videokonferenzen, denn die Körpersprache fördert die Zusammenarbeit, ob mit Kunden oder Kollegen. Gerade in fordernden Zeiten, wie wir sie im Moment erleben, gilt es alles zu vermeiden, was untereinander Unmut auslöst und für Belastung sorgt.

2. Virtuelles Team

Gemeinsame Kontaktpunkte mit Kollegen sind notwendig, damit sich alle weiterhin als Teil eines Teams fühlen und der Teamgeist nicht verloren geht. Wir verwenden dazu einen Gruppenchat über die Anwendung Mattermost, der uns beim Austausch hilft und den Zusammenhalt stärkt, da jeder neue Informationen über Projekte, Kunden und Kollegen mitgeteilt bekommt.

Die Erreichbarkeit der Kollegen spielt dabei eine große Rolle. Es sollte klar festgelegt werden, wann man erreichbar ist und wann nicht. Ansonsten entstehen Verunsicherungen, wenn sich jemand mal nicht direkt meldet. Und mal ehrlich, wir alle kennen das Gefühl 24/7 erreichbar sein zu müssen, oder? Langfristig führt das aber nicht zu Produktivität, sondern zu einer ungesunden Work-Life-Balance.

3. Arbeitsprozesse und Atmosphäre

Ein geordneter Arbeitsalltag mit dem Team ist wichtig, um in Projekten voranzukommen. Kurze und regelmäßige virtuelle Teammeetings helfen dabei sich auszutauschen. Ebenso hilfreich sind einheitliche Anwendungen für Videotelefonie, Projektmanagement, Dokumentenaustausch, Dateiübertagung etc. — damit bleiben wir auch aus der Ferne Herr der Lage.

Nachdem man sich auf gewisse Abläufe geeinigt hat, ist es wichtig, dass dir auch dein Arbeitsumfeld zuhause klar signalisiert: “Ich arbeite hier”. Das sorgt für Konzentration und minimiert Ablenkungspotenzial. Wohnmöbel sind oft nicht optimal geeignet für die Büroarbeit, deshalb solltest du im Laufe des Tages deine Körperhaltung ändern und bewusst verschiedene Arbeitsorte wählen. Es gilt gekrümmte Haltungen zu vermeiden, um keine Verspannungen und dadurch Unwohlsein hervorzurufen. Idealerweise kann man sich einen Bürostuhl und einen geeigneten Schreibtisch zulegen. Wem es an Platz oder Geld mangelt kann zum Beispiel Telefonate dazu nutzen, um sich die Beine in den eigenen vier Wänden zu vertreten.

Und: Umgib dich unbedingt mit Dingen, die dir Freude bereiten. Experten haben herausgefunden, dass das einen positiven Einfluss auf die Arbeit hat — und das können wir nur bestätigen!

Achten auch auf ausreichende Beleuchtung und schaffe dir eine gute Akustik, um im Homeoffice reibungslos kommunizieren zu können. Billige Kopfhörer erzeugen einen unangenehmen, blechernen Klang. Das strapaziert unnötig deine Nerven und führt zu Belastung. Gute Kopfhörer oder ein hochwertiges Headset sind also eine gute Investition für den Heimarbeitsplatz.

4. Belohnungen

Du solltest dich nach jeder erledigten Aufgabe oder jedem Arbeitstag irgendwie belohnen. Das gilt vor allem dann, wenn du niemanden direkt unterstellt bist. Diese kleine oder große Freude hilft dir ungemein zur nächsten Aufgabe überzugehen und die Motivation langfristig aufrecht zu erhalten. Dabei muss jeder selbst herausfinden, welche Belohnungen als Booster für Motivation und Kreativität sorgen.

Aufgrund der Pandemie war es anfangs unmöglich Termine für Kunden-Shootings auszumachen. Durch die Lockerungen war es uns vor kurzem möglich mit Collins Koussava für Vertere Berlin zu shooten. Für uns war das eine tolle Belohnung, weil wir mal wieder kreativ sein und aus unseren vier Wänden ausbrechen konnten.

Hier das Ergebnis des Shootings…

Shooting mit Collins Koussava

5. Trennung von Beruf- und Privatleben

Allerdings: Bei der Arbeit von zuhause ist es noch wichtiger als im Büro, eine klare Abgrenzung zwischen Beruflichem und Privatem zu schaffen. Am Besten klappt das mit einem Zeitplan für die To-Do-Liste an dem man sich strikt halten sollte. Das gibt Struktur und sorgt für ein gutes Gefühl.

Die verbleibende Zeit gehört ausschließlich dir und deinem privaten Vergnügen! 🙂

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Pascal Roth
https://www.pws-agency.com
Ausbildung zum Fachinformatiker, dann zwei Jahre als Operations Engineer tätig, anschließend erfolgreich das Technikerstudium absolviert, und nun Inhaber und Gründer der pws_agency.